Hier könnt ihr das Worksheet zur Folge herunterladen: Worksheet PDF

1. Love it, change it or leave it … to love it!

Auf einer Skala von 1 (es ist sooo schrecklich) bis 10 (es könnte nicht besser sein) - wie zufrieden bist du mit deinem derzeitigen Arbeitsleben???

Noch eine Frage für alle, die für sich eben eine einstellige Zahl definiert haben….

Auf einer Skala von 1 (ach nö, geht schon) bis 10 (los geht’s, ich kann es kaum erwarten!) - wie motiviert bist du, daran etwas zu ändern????

Das Motto der ersten Podcastfolge lautet: LOVE IT * CHANGE IT * OR LEAVE IT …to love it („Liebe es, ändere es oder verlasse es…um es wieder lieben zu können“).

Mit it ist natürlich das ArbeitsLeben gemeint.

Übrigens ist das L in ArbeitsLeben bewusst großgeschrieben – vieles von dem, was wir hier thematisieren, lässt sich sowohl auf das Berufs- als auch das Privatleben übertragen. Manchmal werden wir die Brücken schlagen, manchmal dürft ihr dies gern selbst tun.

Die Liebe, so albern es grad klingt, ist der Anfang und das Ende dieser Folge. Man könnte es natürlich auch in Zufriedenheit umbenennen, aber das hört sich nicht so schön an :D

Übrigens findet ihr auf unserer Homepage manege-frei.com auch ein passendes Worksheet. Wer richtig loslegen möchte, kann sich also gern das Arbeitsblatt herunterladen 😊

Alsoooo….Wenn du deinen Job liebst, der Montagmorgen für dich kein Gräuel ist und du nicht nur funktionierst im Arbeitsleben, sondern dich erfüllt fühlst … dann darfst du an dieser Stelle den Pausenknopf drücken und dir real oder mental Konfetti schmeißen und dir breit grinsend auf die Schulter klopfen!

Diese Folge richtet sich nämlich an alle, die nicht zu 100% zufrieden in ihrem ArbeitsLeben sind.

Wir nehmen diesen Spruch heute einmal auseinander und wir versprechen, dass uns diese Themen in der ein oder anderen Form immer wieder begegnen werden in anderen Folgen. Denn letztlich ist es unser Ziel, dir das „love it“ der Arbeit und des Lebens, zu ermöglichen.

Angenommen, du kannst die obigen Punkte so nicht unterschreiben und bist eher unzufrieden mit deinem ArbeitsLeben, dann bewegen wir uns in dem Bereich von „Change it“, also einer notwendigen Veränderung.

Das „Change it“ gefällt uns deshalb so gut, weil es nicht alle schaffen, überhaupt über den Zustand der Unzufriedenheit hinauskommen. Ängste lähmen sie vielleicht, mangelndes Selbstvertrauen hemmt, erdrückende Lebensumstände oder Verpflichtungen schnüren den Atem ab oder aber die Gewissheit des Furchtbaren (immerhin weiß ich, was ich hab) scheint das bessere Los zu sein als den Sprung in das Unbekannte zu wagen.

Von diesen Menschen gibt es sicher seeehr viele und ich möchte dies auch gar nicht bewerten. Unser Podcast richtet sich jedoch vor allem an die, die unzufrieden sind UND den Sprung wagen wollen – und damit ist nicht zwangsläufig eine Kündigung gemeint.

Vielmehr geht es darum, sich intensiv mit den Faktoren zu beschäftigen, die diese Unzufriedenheit auslösen. Wenn du dich immernoch angesprochen fühlst, dann wird es jetzt spannend!

Zusammenfassung: Wir sind unzufrieden. Wir wollen etwas ändern – Change it!

Beispiel: Yvonne

  • 51 Jahre alt

  • gelernte Altenpflegefachkraft mit derzeitiger Anstellung im Hospiz einer Kleinstadt

  • Umgeschult zu diesem Beruf nach der Wende und seit über 20 Jahren bei diesem Arbeitgeber

  • Geschieden, 2 erwachsene Kinder, neue Partnerschaft

  • Eher der ruhige, liebe, hilfsbereite Typ

  • Chefin ist ehemalige beste Freundin, Verhältnis aber eher unterkühlt

  • Hat mitbekommen, dass neu hinzugekommene Kollegen deutlich mehr verdienen

  • Sie selbst seit vielen Jahren keine nennenswerte Gehaltserhöhung

  • Sie fühlt sich nicht mehr so recht wohl und ungerecht behandelt

  • Möchte etwas verändern

Analyse

Der erste wichtige Schritt ist die Analyse. Alles, was mithilft, dem Problem auf die Spur zu kommen, kann nützlich sein. Hier ist es deshalb ganz essentiell, aus dem Autopilotenmodus, bei dem sich das Unterbewusstsein um alles kümmert, heraus zu kommen und mit vollem Bewusstsein durch den Tag zu geben. Geht einmal wachsam durch euren Arbeitsalltag – was triggert euch? Was löst negative Gefühle in euch aus? Sind es Zeiten, Personen, Orte, Tätigkeiten, die euch nicht gut tun? Oder eher Rahmenbedingungen?

Schreibt alles auf, was ihr an euch beobachtet!

Neben der Selbsteinschätzung könnt ihr euch auch natürlich auch der Fremdeinschätzung bedienen und etwa mit Kollegen, Partner, Vorgesetzte, Bekannten ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Ursachensuche zu betreiben.

Was könnte Yvonne so alles zusammengesammelt haben?

  • Schichtdienst ist belastend, gefühlt wenig Freizeit

  • Chefin hält sich bei Dienstplangestaltung nicht an gesetzliche Vorgaben – deutlich mehr Arbeitstage als erlaubt und auch Schichtwechselrichtungen, die so nicht empfohlen sind (von Tag- zur Nachtschicht)

  • Seit vielen Jahren keine nennenswerte Gehaltserhöhung bekommen

  • Routinierte Arbeit, in den letzten Jahren wenig Weiterbildungen wahrgenommen und auch keine wirklichen Karrieresprünge gemacht – gleicher Job wie vor 20 Jahren

  • Autofahrt nach der langen Schicht sehr anstrengend, sie fährt nicht so gern Auto

  • Mit ihrer Chefin fühlt sie sich nicht so recht wohl

  • Hohe Fluktuation im Team, keine feste Gemeinschaft und in der Schicht oft eher allein mit den Sterbenden

Zusammenfassung: Wir sind unzufrieden. Wir wollen etwas ändern – Change it! Also analysieren wir unser Problem.

Je nachdem, wie viele Punkte auf eurer Liste langen, dürft ihr sie Clustern und zu übergeordneten Kategorien zusammenfassen oder zumindest priorisieren. Wenn ihr die gesammelten Informationen in Ruhe gesichtet habt, dürft ihr auch noch einen Schritt weiterdenken … Bedingen gewissen Punkte einander? Lässt sich ein klarer Anfang finden in einer langen Kette an Unzufriedenheitsfaktoren? Dann könnte das dein BIG Domino sein – der eine Stein, der alles ins Rollen bringt - in deinem Fall im negativen Sinne. Beispiel: Frühes Aufstehen oder lange Arbeitswege als Tageskiller schlechthin… Dann ist das perfekt, weil du dich vorerst auf diesen einen Faktor konzentrieren und in die nächste Stufe übergehen kannst! Ansonsten nimmst du einfach die wichtigsten und störendsten Aspekte mit zum nächsten Schritt …

Wie kategorisiert es Yvonne?

  • Arbeitszeit (Schichtdienst, Dienstplangestaltung)

  • Vergütung

  • Karriere und berufliche Weiterentwicklung (Aufstieg, Qualifikation)

  • Teamklima (Chefin & Kollegen)

  • Arbeitsweg

Für welche wichtigen Punkte entscheidet sie sich?

  • Verhältnis zur bzw. Verhalten von der Chefin (und ehemaligen Freundin) ev. Big Domino? Hat zumindest Einfluss auf Dienstplangestaltung, Vergütung, Klima und ev. auch Aufstiegschancen …

Zusammenfassung: Wir sind unzufrieden. Wir wollen etwas ändern – Change it! Also analysieren wir unser Problem. Wir haben einige mögliche Gründe gefunden und konzentrieren uns auf den/die wichtigsten.

Problemlösung

Veränderungen beginnen natürlich im Kopf und im Bewusstsein, aber so richtig cool wird es doch erst, wenn sie greifbar werden. Deshalb darfst du dir nun für deinen BIG DOMINO oder deine Kernprobleme entsprechende Lösungsansätze überlegen. In welche Richtung müsste sich dein ArbeitsLeben hin verändern, damit du dich erfüllt und glücklich oder gefordert oder was auch immer fühlst? Hierfür ist es gut, sein Ziel vor Augen zu haben. Vielleicht nimmst du dir einen Moment Zeit und schreibst dir alles auf, was zu einem idealen ArbeitsLeben für dich dazugehört. Egal, wie unrealistisch es auch in der Umsetzung oder in deinem jetzigen Job sein mag. Male dir einen Best Case aus, damit du eine Art Polarstern hast. Das wird dir später in vielen Situationen, in denen ein anderes Verhalten oder größere Entscheidungen von dir abverlangt werden, hilfreich sein. Wenn dir das schwer fällt, (ich hab da mal etwas vorbereitet) höre unbedingt in unsere zweite Podcastfolge rein – da leite ich euch mit einer meditativen Fantasiereise durch euren Traumarbeitstag… Alle Problemlöseideen, die dir nun einfallen und dich deinem Idealzustand sogar näherbringen, dürfen frei notiert werden! Auch hier ist filtern nicht hilfreich, lass deiner Kreativität freien Lauf.

Was hat sich Yvonne denn so einfallen lassen?

  • Professionelles Gespräch mit Chefin suchen und Kritikpunkte ansprechen

  • Chefin auf ein informelles Treffen außerhalb der Arbeit als Freunde einladen und an der Beziehung arbeiten

  • Voodoo-Puppe in Chefinnenoptik bestellen und diese quälen, um Frust abzubauen

  • Sich mit den Kollegen verbünden und gemeinsam gegen die Ungerechtigkeiten vorgehen

  • Anwalt nehmen und gegen Arbeitsrechtsverletzungen vorgehen, um nicht mehr so ausgebeutet zu werden

  • Gehaltsverhandlungsseminar belegen und Lohn neu verhandeln

  • Teamevents organisieren und Leichtigkeit ins Team bringen

  • Versuchen, die Chefin davon zu überzeugen, dass Supervisor/Mediator in das Team kommt und alte Konflikt bereinigen hilft

  • Arbeitsstreik mit Dauerkrankschreibung

  • Briefbombe bei der Chefin

Wenn du dann auf dein Gesamtkunstwerk schaust, wirst du nach einem kleinen Realitätscheck spüren, welche Ansätze es wert sind, mit in die nächste Phase genommen zu werden … – die der Umsetzung. Bitte nicht die ganzen tollen Ideen wegschmeißen! Hebt sie euch gut auf, erweitert sie etc.

Wofür entscheidet sich Yvonne?

Informelles Gespräch mit Chefin suchen und Kritikpunkte ansprechen!

Zusammenfassung: Wir sind unzufrieden. Wir wollen etwas ändern – Change it! Also analysieren wir unser Problem. Wir haben einige mögliche Gründe gefunden und konzentrieren uns auf den/die wichtigsten. Wir suchen nach Lösungsansätzen und entscheiden uns nach einer kritischen Prüfung für den/die realistischste/n.**

Umsetzung

Jetzt kommt der abgefahrene Teil! Ihr seid nicht nur unzufrieden, ihr merkt dies auch noch. Ihr fügt euch nicht dem Schicksal, fühlt euch nicht hilflos, sondern wollt es in die Hand nehmen. Ihr macht euch einen Kopf, analysiert, habt vielleicht euren BIG DOMINO gefunden, notiert und spinnt umher … wie unfassbar schade wäre, jetzt nicht in die Umsetzung zu kommen! Schafft euch dafür möglichst entspannte Bedingungen, denn dieser Teil ist zwar abgefahren, aber auch kräftezehrend…Je nach Problemlöseansatz auch körperlich, primär aber geistig. Euer Gehirn liebt nämlich den Autopiloten und Gewohnheiten (wunderschönes Schlagwort, auf das wir in einer extra Folge sicher nochmals eingehen werden) und es wird eure ganze Aufmerksamkeit brauchen, bewusst gegen den Strom zu schwimmen und neue Erfahrungen zu machen. Deshalb hilft es sehr, sich nur auf einen bzw. wenige Punkte zu konzentrieren und nicht über Nacht die Welt verändern zu wollen. Jetzt darfst du in die Umsetzung kommen! Teste dich und deine neuen Strategien aus! Sei milde mit dir, es dauert eine Weile, neue Gewohnheiten zu etablieren.

Wie ergeht es Yvonne in der Umsetzung?

  • Chefin fiel durch Urlaub und Krankheit lange aus

  • War überrascht über Anfrage nach persönlichem Treffen außerhalb der Arbeit

  • Schien nach Ausreden zu suchen und sagte auch 1x kurzfristig ab

Zusammenfassung: Wir sind unzufrieden. Wir wollen etwas ändern – Change it! Also analysieren wir unser Problem. Wir haben einige mögliche Gründe gefunden und konzentrieren uns auf den/die wichtigsten. Wir suchen nach Lösungsansätzen und entscheiden uns nach einer kritischen Prüfung für den/die realistischste/n. Wir probieren sie im Alltag aus.

Reflektion

Angenommen, ihr kommt in die Umsetzung, probiert ein paar eurer Ideen aus und? Vielleicht funktioniert es nicht! Vielleicht funktioniert es, aber nur unter entspannten Umständen und nicht im Alltagswahnsinn. Deshalb ist die nachfolgende Phase der Reflektion ganz wichtig. Geht nochmals in euch, kramt eure alten Listen/Gedanken heraus und macht gern weitere Notizen. Was hat gut geklappt? Wie hat es sich angefühlt? Was würde noch fehlen, um es gelingen zu lassen? Was hast du ev. noch nicht bedacht? Was hat dazu geführt, dass du es nicht durchhalten konntest? Usw. Ich garantiere euch, dass spätestens hier die allermeisten aussteigen. Die vorherigen Schritte verlangen einem schon sehr viel Gehirnschmalz ab und wer Analysieren, Problemlösen und Reflektieren nicht täglich macht, kommt da wahrscheinlich auch an seine Grenzen. Aber ihr seid nicht allein und ich garantiere euch, dass es möglich ist. Ihr dürft es jedoch als Prozess verstehen und nicht als einzelne Maßnahme – einmal damit beschäftigt und nie wieder. Ihr werdet auf diesem Selbstfindungsprozess herausfinden, wie ihr tickt, was ihr braucht, was euch motiviert, wie ihr euch vielleicht selbst austrickst oder aber über euch hinauswachst und neue Routinen und Strukturen usw. etablieren könnt. Und wenn ihr mögt, helfen wir euch dabei! All diese Schritte könnt ihr als Schleife verstehen. Ihr wiederholt sie solange, bis ihr euch eurem best Case bestmöglich annähert. Hebt deshalb unbedingt eure ganzen Notizen auf :D

Was passt Yvonne an, nachdem sie ihre Problemlösestrategien getestet hat?

Statt informellem Gespräch lieber ein Mitarbeitergespräch mit Chefin innerhalb der Arbeitszeit einfordern - allerdings dieses Mal mit entsprechender Vorbereitung und Verhandlungsgrundlage:

  • Gehaltsverhandlungsseminar besuchen

  • Gehalt der anderen Kollegen als Referenz erfragen

  • Konkrete Arbeitsrechtverletzungen selbst herausfinden und über einige Wochen dokumentieren

Zusammenfassung: Wir sind unzufrieden. Wir wollen etwas ändern – Change it! Also analysieren wir unser Problem. Wir haben einige mögliche Gründe gefunden und konzentrieren uns auf den/die wichtigsten. Wir suchen nach Lösungsansätzen und entscheiden uns nach einer kritischen Prüfung für den/die realistischste/n. Wir probieren sie im Alltag aus. Wir probieren sie im Alltag aus und beobachten, wie es uns damit geht und testen weiter bzw. passen die Strategie an, bis wir uns angekommen und wohl fühlen.

Wie bereits angedeutet, kann es auch in ein „Gehen münden“ – leave it. Wenn Ursachen so starr und toxisch sind, ist eine Abnabelung unter Umständen der kürztes Weg zu einem gesunden ArbeitsLeben. Wichtig ist jedoch, nicht vorschnell zu handeln. Natürlich kann es eine Lösung sein, bei einer nicht gut laufenden Partnerschaft nach einem neuen Menschlein Ausschau zu halten. Verlassen meint hier nicht weglaufen. Wenn du nicht tief genug an den Ursachen gekratzt hast, kann es sein, dass dir die gleichen Probleme (oder ähnliche) in einer neuen Beziehung oder einem neuen Job nach einer gewissen Zeit wieder begegnen. Zwischen Nichtstun und Ertragen und einer Kündigung über Nacht stehen also noch ganz viele andere Schritte. Darauf würde ich gern in einer weiteren Podcastfolge eingehen, in der ich euch etwas über Attributionen erzähle….(Attri was?) Hört unbedingt rein! Vielleicht ist nach einigen Versuchen das Gehen die beste Entscheidung. Neuer Arbeitgeber, neuer Arbeitsplatz, neue Kollegen, neuer Boss, vielleicht sogar neue Aufgaben – im Idealfall endet hier diese Love-Story und ihr fühlt euch rundum wohl in eurem neuen Job. Dann genießt die neu gewonnene und hart erarbeitete Arbeitszufriedenheit!!!

Ist Yvonne gegangen und wie geht es ihr in ihrem neuen Job?

  • Gespräch hat von Seiten der Chefin eher widerwillig stattgefunden

  • Überraschung und wenig Entgegenkommen von der Chefin

  • „Personalmangel“, die „Patienten brauchen dich doch“ „du hast ja nie mehr Geld verlangt“ „derzeit ist die wirtschaftliche Lage sehr schlecht“ „die anderen können halt mehr als du“ „Lass uns in einem Jahr nochmals verhandeln“

  • Yvonne ist enttäuscht

  • Teamklima hat sich eher verschlechtert – Kollegen haben Angst, es sich bei der Chefin verscherzt zu haben und schlagen sich eher auf ihre Seite

  • Yvonne sucht aktiv nach anderen Stellenanzeigen

  • Wird zwar fündig, bemerkt aber auch, dass sie viele Qualifikationen, die gefordert werden, aufgrund mangelnder Weiterbildung der letzten Jahre nicht vorweisen kann

  • Bewirbt sich trotzdem mit Hilfe ihrer Kinder beim Lebenslauf und Bewerbungsschreiben und bekommt die Zusage für die Arbeit in einer stationären Altenpflege

  • Hier arbeitet sie in einem größeren Team, hat einen fairen jungen Chef und deutlich agilere Bewohner, mit denen Sie besser interagieren kann

  • Außerdem bietet der Arbeitgeber den Vorteil, dass sie aufgrund des Alters keine Nachtschichten mehr arbeiten muss

  • Als Gegenzug dazu nimmt sie an den nötigen Weiterbildungen teil – z.B. die elektronische Pflegedokumentation

  • Ihr Einstiegsgehalt liegt bereits über dem der jetzigen Arbeitsstelle, wird nach Abschluss der Weiterbildung nochmals erhöht

  • Allerdings hat sie vorerst nur einen befristeten Arbeitsvertrag von 2 Jahren – wenn es gut läuft, wird sie übernommen … wenn nicht, hat sie immerhin mehr Qualifikationen und Referenzen und kann sich neu bewerben – Hauptsache nicht zurück in das Hospiz

Zusammenfassung: Wir sind unzufrieden. Wir wollen etwas ändern – Change it! Also analysieren wir unser Problem. Wir haben einige mögliche Gründe gefunden und konzentrieren uns auf den/die wichtigsten. Wir suchen nach Lösungsansätzen und entscheiden uns nach einer kritischen Prüfung für den/die realistischste/n. Wir probieren sie im Alltag aus. Wir probieren sie im Alltag aus und beobachten, wie es uns damit geht und testen weiter bzw. passen die Strategie an, bis wir uns angekommen und wohl fühlen. Vielleicht suchen wir uns aber auch ein neues Umfeld für ein erfüllendes ArbeitsLeben – Leave it! Dann steigen die Chancen, bald wieder zufrieden zu arbeiten…

Generell werden Neugier, Zuversicht und Mut in diesem Prozess deine besten Freunde sein und du wirst dich mit jeder Zeit und Kraft, die du in das Projekt investierst, deinem Best Case annähren und zu einem „love it (again)“ gelangen. Du kannst nur gewinnen! Und du bist nicht allein! Manege frei, jetzt bist du an der Reihe und gestalte deine bestenfalls 70.000 bevorstehenden Arbeitsstunden proaktiv! Schreib uns bei Instagram unter der entsprechenden Folge, wo auf deinem Weg du dich vielleicht gerade befindest, was du drehen konntest, was dich hemmt oder inzwischen so unfassbar glücklich macht, damit auch andere der Community von deinen Erfahrungen profitieren können!